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1902-1908
Die
Geschichte des Tennis-Club Rastatt beginnt im Juni 1902.
Es ist überliefer, dass bereits ein Jahr zuvor Besprechungen
im privaten Kreis stattfinden, wobei man den gesundheitlichen
Nutzen beim Tennisspielen als Hauptgrund für die
Vereinsgründung in den Vordergrund stellte. Da es
sich bei dem ersten Tennisplatz nicht um eine Anlage im
heutigen Sinne gehandelt hat, liegt die Vermutung nahe,
dass weder Abmessungen noch Spielregeln in den ersten
Jahren beim Spiel mit dem weißen Ball eine Bedeutung
hatten. Der
Tennisplatz befand sich zwischen Gewerbekanal und dem
Bahndamm am Schwalbenrain. Der Zugang führte über
den heute noch vorhandenen Steg beim Schwimmbad. |
| Gründungsmitglied
und 1. Vorsitzender des Tennisclub Rastatt von 1902 bis
1914, Christian Zwiebelhofer mit seiner Tochter |
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1908
Aus
dem anfänglichen Vergnügen am Spiel wurde Tennis
bald als Wettkampfpart entdeckt. Mit
dem bisherigen Spielfeld gab man sich nicht mehr zufrieden.
| Man
suchte nach neuen Möglichkeiten. Verhandlungen mit
der Stadtverwaltung Rastatt brachten den gewünschten
Erfolg. Eine Platzanlage im Schlosspark, zunächst
nur ein Wunschtraum der Spieler, konnte realisiert werden.
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Die
Platzanlage im Park der markgräflichen Residenz.
Im Hintergrund das Rastatter Schloss |
1919-1925
Mit
viel Opferbereitschaft und Initiative lösten die aus
dem unheilvollen Krieg zurückgekehrten Mitglieder die
fast unlösbaren Aufgaben. Zwei Jahre nach Kriegsende
fand das Clubleben einen nicht für möglich gehaltenen
neuen Anfang. Der alte Platz am Gewerbekanal wurde als Trainingsplatz
instand gesetzt und auf der besonders repräsentativen
Schlossparkanlage begann ein neuer Aufstieg. Die Zeit der
ersten Tennisturniere in Baden begann, und die Spieler des
Tennis-Clubs Rastatt hatten bald einen ausgezeichneten Ruf.
Die Turniermannschaft war überall ein gern gesehener
Gast, was zahlreiche Einladungen aus ganz Baden bewiesen.
Weiter steigende Mitgliederzahlen, es waren bereits ca. 80
Personen, veranlassten die Verantwortlichen, neue Verhandlungen
mit den Stadtvätern zu führen. Am 28. Mai 1925 erhielt
der Club die Zusage der Stadt, dass ihm an der Langemarckstraße
Gelände für den Neubau einer Platzanlage mit zunächst
zwei Spielfeldern zur Verfügung gestellt werde. Neue
Weichen wurden für die Zukunft gestellt. Die Größe
des Clubs machte eine Generalversammlung und regelmäßige
Vorstands- und Bauausschusssitzungen nötig.
1926
Es
erfolgte der Eintrag in das Vereinregister. Die Plätze
an der Langemarkstraße wurden fertig gestellt. In der
Ende 1926 einberufenen Jahreshauptversammlung einigte man
sich auf einen Vereinsnahmen: TENNIS-CLUB RASTATT e.V. "BLAU-GOLD".
1930
Am
15. April 1930 kann erstmals auf dem dritten Spielfeld an der
Langemarckstraße gespielt werden. Auf der Schlossparkanlage
trainiert und trifft sich die Tennisjugend.
1950
Es
folgt ein weiterer Ausbau der Platzanlage, Die Einweihung
fand am 8. Juli 1950 Statt. Das Clubhaus wurde auf den Namen
"Dr. Joachim und Erich Schmidt" getauft.
1951
Es
wird ein viertes Spielfeld gebaut.
1956
Der
1955 in Angriff genommene fünfte Platz wird am 7. Juli
1956 zum Spielen freigegeben.
1962
Der
Tennis-Club Rastatt feiert sein 60 jähriges Bestehen.
Das neue (umgebaute) Clubhaus wurde eingeweiht. Das im Jahre
1950 eingeweihte Dr.- Joachim- und - Erich-Schmitt-Heim wurde
1962, zum 60-jährigen Jubiläum, durch einen Längsbau
erweitert.
1975
Die
Clubanlage wird neu gestaltet. Im ersten Bauabschnitt wird
die Anlage um zwei Spielfelder erweitert. Ebenso werden die
Pläne für den Clubhausumbau am 30. Juni 1975 den
Behörden zur Genehmigung zugesandt. Am 2.9.75 erfolgt
die Baugenehmigung. Mit dem Beginn der Abbrucharbeiten am
alten Dr. -Joachim- und Erich-Schmidt-Heim konnte der zweite
Bauabschnitt eingeleitet werden.
1976
Der
Rastatter Tennis-Club unter seinem Vorsitzenden Edmund Oehlgass
hat mit der Erweiterung der Spielfelder von sechs auf acht
und dem Neubau des Clubhauses eine Anlage erstellt, die zu
den schönsten in ganz Baden zählt.
1977
Die
Vorstandschaft befasst sich mit dem Gedanken, eine eigene
Tennishalle zu bauen, um auch in der Winterzeit den Clubmitgliedern
eine Spielmöglichkeit zu bieten, und um auch das Clubleben
in dieser Zeit aufrecht zu erhalten. Auf Anregung der Stadt
wird für die wirtschaftliche Realisierung des Hallenprojektes
mit den Tennisclubs SV Niederbühl und TC Rauental eine
Halle-Tennis-Gemeinschaft, die HTG, gegründet.
1979
Im
März 1979 wird mit dem Bau einer 3-Feld-Halle auf dem
Gelände des ehemaligen Campingplatzes am städtischen
Schwimmbad begonnen. Bereits in der Wintersaison 1979/80 können
in der neuen Halle die Tennisschläger geschwungen werden.
1984
Es
erscheint erstmalig die Clubzeitschrift "Netzball".
In dieser werden die Mitglieder ausführlich über
das Clubleben informiert.
1999
Der
Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden Herr Dr. Werner Hudelmaier
beschließt das alte Vereinsemblem durch ein neues zu
ersetzen. Infolge des starken Orkans (Lothar) am 26 Dezember
1999, bleibt auch die Anlage des TC Blau-Gold nicht verschont.
Durch umgestürzte Bäume auf der Anlage wird ein
Teil der Umzäunung zerstört.
2000
Im
Frühjahr 2000 wird der Zaun auf Platz Nr.1 erneuert.
Der Vorstand befasst sich mit der dringend notwendigen Entwässerungsinstandsetzung
der Plätze nach starken Regenfällen. Der Antrag
auf Bezuschussung an den BSV wird gestellt.
2001
Nach
der Tennissaison 2001 wird mit der Entwässerung begonnen.
Auf den Plätzen 4 und 7 werden Regenablaufrinnen verlegt
und zwischen den einzelnen Plätzen neue Sickergruben
erstellt. Entlang von Platz Nr. 5 wird ein neuer Gehweg angelegt.
Ebenso wird der Zaun an am Trainingsplatz neu gemacht.
2002
Die Halle der HTG erhält einen neuen Spielbelag. Es handelt sich um den modernsten Teppichbelag mit Granulatauflage. Hauptgrund zur Auswahl dieses Belages ist die besondere Gelenkschonung des Tennisspielers.
Im Rahmen der 100-jährigen Feierlichkeiten veranstaltet der TC BG Rastatt ein Europäisches Juniorenturnier (U16) - Vorrunde des Borotra Cup. Es nehmen folgende Länder teil: Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Russland und Slowenien.
Am 03.08.2002 findet in der BadnerHalle in Rastatt ein Festakt zur 100-Jahre Feier statt.
2003
Erstmalig
werden auf der Platzanlage an der Langemarckstraße die
"offenen" Rastatter Stadtmeisterschaften ausgetragen.
Der gesamte Landkreis Rastatt ist eingeladen, was zu stark
besetzten und qualitiv hochwertigen Teilnehmerfeldern führt.
2004
Das Deutsche Ranglistenturnier „Rastatt Open“ wird gegründet und erstmalig ausgetragen. Die Zielsetzung ist, den Spitzensport und den Breitensport in der Region wieder attraktiv zu gestalten.
Die Herren 60 steigen in die Oberliga auf.
2005
Die Rastatter Stadtmeisterschaften werden wieder aktiviert und alle 2 Jahre ausgetragen.
Die Herren 60 steigen in die Regionalliga auf und werden Badischer Mannschaftsmeister 2005. Für ihre Leistungen werden die Herren 60 um Mannschaftsführer Helmut Wettcke im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Rastatt ausgezeichnet.
Die Herren 40 steigen in die Oberliga auf.
2006
Die Homepage des TC BG wird neu gestaltet.
Die Herren 40 steigen in die Regionalliga auf und werden Badischer Mannschaftsmeister 2006. Für die Leistungen werden die Herren 40 bei der Sportlerehrung der Stadt Rastatt ausgezeichnet.
Die Damen 40 schaffen den Sprung in die Badenliga.
2007
Erstmalig beteiligt sich der TC BG mit „Street Tennis“ auf dem Marktplatz im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Deutschland spielt Tennis“ des Deutschen Tennisbundes (DTB). Ziel ist es, den Tennissport einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und neue Mitglieder zu gewinnen.
Die Tennishalle HTG wird „runderneuert“. Die sanitären Anlagen werden umfassend saniert, eine neue Heizung wird eingebaut, die Fassade neu beschichtet sowie weitere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Diverse Werbeaktionen (Pressearbeit, Flyer, Zeitungsannoncen und Rundschreiben) werden durchgeführt.
2008
Horst Hätti wird am 15.02.2008 zum Seniorensportler 2007 der Stadt Rastatt gewählt.
Die Herren 1 erreichen wieder die 1. Bezirksliga.
Die Herren 50 steigen in die Oberliga auf.
2009
Die Vereinsgaststätte wird umgebaut und renoviert.
Eine neue vollautomatische Bewässerungsanlage wird gebaut.
Das Blau-Gold Neujahrsturnier wird eingeführt und erstmalig in der Halle HTG ausgetragen.
Klaus Haas wird zweifacher Europameister und zweifacher Deutscher Meister.
Die Herren 50 steigen in die Badenliga auf.
2010
Horst Hätti wird Deutscher Meister. Er gewinnt den Titel im Juli 2010 in Bad Neuenahr bei den Herren 70.
Albrecht Neyheusel wird zum 3. Mal Deutscher Meister der Herren 65. Er wird Mitglied der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in der Türkei.
Klaus Haas wird durch den Deutschen Tennisbund zum „Senior des Jahres“ gewählt. Haas wird Vize-Europameister Halle in Seefeld, Deutscher Meister Halle in Essen, erreicht den 3. Platz im Einzel und den 3. Platz mit seiner Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in der Türkei.
Die Herren 50 steigen zum vierten Mal in Folge auf und schaffen den Sprung in die 2. Regionalliga Süd.
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